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Die Grillsaison ist in vollem Gange und vielleicht werdet ihr in diesem Sommer auch schon ab und zu den BBQ angeworfen haben. Gerade wenn Kinder mitessen, stellt sich allerdings die Frage: Was können die Kleinen denn vom Rost essen â und auf was sollte ich sonst noch achten? In unserem Ratgeber-Text erfahrt ihr alles Wichtige rund ums Grillen mit Kleinkind.
Was kommt auf den Grill?
Besonders gut eignen sich magere Sorten Fleisch wie GeflĂŒgel, Rind, Schwein oder Lamm. Aber auch Fisch, GemĂŒse, GrillkĂ€se wie Halloumi und Kartoffeln machen sich gut auf dem Grill. Sogar Obst lĂ€sst sich super grillen!
WĂŒrstchen lieben viele Kinder, sie sind aber sehr fettreich und oftmals stark gewĂŒrzt. Greift hier also lieber auf milde Sorten, beispielsweise aus GeflĂŒgelfleisch zurĂŒck. Â Auch Burger sind ein Lieblingsessen vieler Kinder: Selbst mit den Zutaten nach Wahl zusammengebaut, vielleicht sogar mit DIY Ketchup bestrichen sind sie ein echtes Highlight.
Wichtig: GeflĂŒgel und auch rohe WĂŒrste solltet ihr unbedingt immer gut durchgaren. Im Falle des Falles hilft ein Probeschnitt an der dicksten Stelle. Bei allen Fleischwaren ist Bio-QualitĂ€t immer eine gute Idee.
Marinaden könnt ihr easy selbst machen â viele vormarinierte Produkte sind einfach zu wĂŒrzig und salzig fĂŒr Kleinkinder. Zudem besteht die Gefahr, dass sich Keime auf den Produkten befinden. Etwas Ăl, Zitrone, wenig Salz, KrĂ€uter nach Belieben â schon fertig! Auch Joghurt passt perfekt in eine selbst gemachte Marinade: Dazu einfach 200 g Vollmilch-Jogurt mit Orangensaft, etwas Senf (nicht zu scharf und nur wenn ihr mögt) und Honig verrĂŒhren, leicht salzen.
Das ist beim Grillen mit Kleinkindern wichtig
Das Thema Gesundheit ist beim Grillen, gerade mit Kindern, insofern so wichtig, weil durch in die Glut tropfendes Fett oder Saft im aufsteigenden Rauch schĂ€dliche Stoffe entstehen. Auch in der (zu schwarzen) Kruste von Steaks, WĂŒrstchen und Co können sich Substanzen bilden, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.
Absolutes No-go ist daher natĂŒrlich verkohltes Grillgut. Mit ein bisschen Abschneiden der schwarzen Stellen ist es nicht getan! Auch gepökeltes Fleisch (wie LeberkĂ€se, Wiener WĂŒrstchen etc.) darf nicht auf den Grillrost.
Um zu vermeiden, dass Fett direkt ins Feuer tropft, legt ihr Fleisch und GemĂŒse idealerweise in eine Schale. Statt der klassischen Aluschale gibt es nachhaltige Varianten wie Grillkörbe, Schalen aus Edelstahl oder Gusseisen, Grillsteine oder Bretter aus Holz (die vorher gewĂ€ssert werden und ein tolles Holzaroma abgeben). Sogar BlĂ€tter lassen sich zum Grillen verwenden. Probiert doch mal die GemĂŒsepĂ€ckchen mit Feta von der Rezeptliste unten eingewickelt in ein groĂes Kohlrabiblatt (mit kleinen SpieĂen fixieren).
GrundsĂ€tzlich gilt, gerade wenn Kinder mitgrillen: Den Grillrost immer sauber halten â das gilt auch fĂŒr die Nachreinigung. Und es mit der HĂ€ufigkeit des Grillens nicht ĂŒbertreiben: Einmal pro Woche ist kein Problem, tĂ€glich sollte es nicht sein.
Welcher Grill ist geeignet?
Ob ihr nun mit Holzkohle, Gas oder elektrisch grillt, kommt auf eure eigenen Vorlieben und rĂ€umlichen Voraussetzungen an. Die Röstaromen sind bei Kohle– und Gasgrills natĂŒrlich ausgeprĂ€gter. DafĂŒr könnt ihr einen Elektrogrill auch auf kleinen Balkonen benutzen und grillt besonders schonend.
Eine Variante, die besonders mit kleinen Kindern interessant ist, sind vertikale Grills â hier steckt das Grillgut im Rost und wird senkrecht gegart â das Thema mit dem tropfenden Fett und dem daraus resultierenden Risiko, dass sich schĂ€dliche Stoffe bilden, wird minimiert.

Super lecker sind nicht nur SpieĂchen vom Grill – auch Obst könnt ihr super darauf zubereiten!
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