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Grillen mit Kleinkind: Was muss ich beachten?

Familie beim Grillen mit Kleinkind

Header Bild: ivanko80 | Adobe Stock

Die Grillsaison ist in vollem Gange und vielleicht werdet ihr in diesem Sommer auch schon ab und zu den BBQ angeworfen haben. Gerade wenn Kinder mitessen, stellt sich allerdings die Frage: Was können die Kleinen denn vom Rost essen – und auf was sollte ich sonst noch achten? In unserem Ratgeber-Text erfahrt ihr alles Wichtige rund ums Grillen mit Kleinkind.

Was kommt auf den Grill?

Besonders gut eignen sich magere Sorten Fleisch wie Geflügel, Rind, Schwein oder Lamm. Aber auch Fisch, Gemüse, Grillkäse wie Halloumi und Kartoffeln machen sich gut auf dem Grill. Sogar Obst lässt sich super grillen!

Würstchen lieben viele Kinder, sie sind aber sehr fettreich und oftmals stark gewürzt. Greift hier also lieber auf milde Sorten, beispielsweise aus Geflügelfleisch zurück.  Auch Burger sind ein Lieblingsessen vieler Kinder: Selbst mit den Zutaten nach Wahl zusammengebaut, vielleicht sogar mit DIY Ketchup bestrichen sind sie ein echtes Highlight.

Wichtig: Geflügel und auch rohe Würste solltet ihr unbedingt immer gut durchgaren. Im Falle des Falles hilft ein Probeschnitt an der dicksten Stelle. Bei allen Fleischwaren ist Bio-Qualität immer eine gute Idee.

Marinaden könnt ihr easy selbst machen – viele vormarinierte Produkte sind einfach zu würzig und salzig für Kleinkinder. Zudem besteht die Gefahr, dass sich Keime auf den Produkten befinden. Etwas Öl, Zitrone, wenig Salz, Kräuter nach Belieben – schon fertig! Auch Joghurt passt perfekt in eine selbst gemachte Marinade: Dazu einfach 200 g Vollmilch-Jogurt mit Orangensaft, etwas Senf (nicht zu scharf und nur wenn ihr mögt) und Honig verrühren, leicht salzen.

Das ist beim Grillen mit Kleinkindern wichtig

Das Thema Gesundheit ist beim Grillen, gerade mit Kindern, insofern so wichtig, weil durch in die Glut tropfendes Fett oder Saft im aufsteigenden Rauch schädliche Stoffe entstehen. Auch in der (zu schwarzen) Kruste von Steaks, Würstchen und Co können sich Substanzen bilden, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Absolutes No-go ist daher natürlich verkohltes Grillgut. Mit ein bisschen Abschneiden der schwarzen Stellen ist es nicht getan! Auch gepökeltes Fleisch (wie Leberkäse, Wiener Würstchen etc.) darf nicht auf den Grillrost.

Um zu vermeiden, dass Fett direkt ins Feuer tropft, legt ihr Fleisch und Gemüse idealerweise in eine Schale. Statt der klassischen Aluschale gibt es nachhaltige Varianten wie Grillkörbe, Schalen aus Edelstahl oder Gusseisen, Grillsteine oder Bretter aus Holz (die vorher gewässert werden und ein tolles Holzaroma abgeben). Sogar Blätter lassen sich zum Grillen verwenden. Probiert doch mal die Gemüsepäckchen mit Feta von der Rezeptliste unten eingewickelt in ein großes Kohlrabiblatt (mit kleinen Spießen fixieren).

Grundsätzlich gilt, gerade wenn Kinder mitgrillen: Den Grillrost immer sauber halten – das gilt auch für die Nachreinigung. Und es mit der Häufigkeit des Grillens nicht übertreiben: Einmal pro Woche ist kein Problem, täglich sollte es nicht sein.

Welcher Grill ist geeignet?

Ob ihr nun mit Holzkohle, Gas oder elektrisch grillt, kommt auf eure eigenen Vorlieben und räumlichen Voraussetzungen an. Die Röstaromen sind bei Kohle– und Gasgrills natürlich ausgeprägter. Dafür könnt ihr einen Elektrogrill auch auf kleinen Balkonen benutzen und grillt besonders schonend.

Eine Variante, die besonders mit kleinen Kindern interessant ist, sind vertikale Grills – hier steckt das Grillgut im Rost und wird senkrecht gegart – das Thema mit dem tropfenden Fett und dem daraus resultierenden Risiko, dass sich schädliche Stoffe bilden, wird minimiert.

 

Schaschlik und Melone auf dem Grill

Super lecker sind nicht nur Spießchen vom Grill – auch Obst könnt ihr super darauf zubereiten!
Foto: Dan Gold | Unsplash

 

 

 

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