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Herbst-Liebling: Unsere Rezepte mit Kürbis

Kürbis aus dem Ofen

Die Blätter werden bunter, die Tage kürzer und die Temperaturen fallen merklich: Der Herbst ist da! Und mir ihm kommt auch wieder eines unserer liebsten Gemüse frisch auf den Markt – der Kürbis. Für die Kleinkind-Küche sind die orangefarbenen Power-Kugel eine perfekte Zutat, da man sie auf vielerlei Art variieren kann. Außerdem kann man ohne großen Aufwand sowohl für die Kinder als auch für die Eltern eigene Gerichte kreieren, so dass jeder „sein“ persönliches Lieblingsgericht bekommt.

Lest selbst, warum Kürbis so gut ist, und was ihr daraus Leckeres zubereiten könnt!

Das steckt drin

Mit nur 25 kcal pro 100 g ist Kürbis ein echtes Kalorien-Leichtgewicht. Dafür liefert er an umso mehr gute Inhaltsstoffe wie Kalium und Carotinoide (die sind auch für die orange Farbe verantwortlich), die gute Antioxidantien sind. Ein Carotinoid ist Beta-Carotin: Das Provitamin A, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und wichtig fürs Sehen, die Schleimhaut und generell den Hautschutz ist. Auch Vitamin C steckt reichlich im Kürbis – gut für das Immunsystem und verbessert außerdem die Aufnahme des im Kürbis enthaltenen Pflanzeneisens.

Welche Sorten nehme ich?

Kürbis-Sorten gibt es viele. Der bekannteste, gerade auch in der Familienküche, dürfte der Hokkaido-Kürbis sein. Er hat eine schöne Größe, man kann ihn gut in die Hand nehmen, gut zerteilen und außerdem kann man die Schale mitverwerten. Und er schmeckt lecker! (Rezept-Ideen findet ihr weiter unten).

Daneben gibt es Butternut, Muskatkürbis (dieser hat den höchsten Anteil an Beta-Carotin) oder den Spaghettikürbis. Der zerfällt beim Garen im Ofen in feine, spaghettiartige Fäden – daher der Name. Pattison sind kleine Kürbisse, die sich gut füllen lassen und Hayato-Kürbisse sind grün. Sogar einen Kürbis mit dem lustigen Namen Mikrowellenkürbis gibt es. Auch dieser lässt sich gut füllen und wird schnell gar (auch in der Mikrowelle :))

Das Schöne ist, dass man fast alle Sorten, bis auf den Butternut mit Schale essen kann – das macht die Schnibbelarbeit um einiges einfacher!

Auf was sollte ich achten?

Zier-Kürbisse kann man nicht essen, da also ein bisschen aufpassen, dass nicht die falsche Sorte im Einkaufswagen landet. Und wenn die Schale mitgegessen wird, sollte man idealerweise auf Bio-Qualität zurückgreifen.

Unsere Lieblings-Rezepte für euch

Der Klassiker, gerade im Herbst, ist wohl fraglos Kürbissuppe. Ideal geeignet dafür sind Hokkaido-Kürbisse. Den Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Dann alles in Spalten oder Würfel schneiden. In einem Topf in etwas Öl Zwiebelwürfel anschwitzen, den Kürbis dazugebe und etwas anrösten lassen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und alles 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Alles schön sämig pürieren. Weg mag, kann eine Mango oder etwas Orangensaft dazugeben, dann wird die Suppe schön fruchtig. Ein Hit bei unseren Kindern: Vor dem Pürieren eine kleine Dose Kokosmilch dazugeben und die Suppe mit Koksflocken bestreut servieren. Die Eltern können sich ihre Suppe noch mit angerösteten Kürbiskernen und einigen Tropfen Kürbiskern-Öl verfeinern.

Auch im Ofen macht sich Kürbis sehr gut: Dazu einen Hokkaido-Kürbis in dünne Spalten schneiden und mit etwas Öl beträufeln. Im Ofen bei 180 Grad (Umluft) backen, bis er anfängt leicht zu bräunen. Schmeckt toll zu Fisch oder Fleisch, zu Kartoffelbrei oder einfach auch nur so als Snack. Und wenn es heißt: „Heute gibt’s selbstgemachte Kürbis-Pommes“, wird selbst der gemüsekritische Nachwuchs plötzlich ganz hellhörig.

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