Ernährung Ratgeber

Mehr Bewegung für dein Kleinkind

Veröffentlicht am 15. September 2022
Kleinkind klettert über Holzstämme im Wald

Foto: hakase420 / Adobe Stock

Neben einer ausgewogenen Ernährung gehört ausreichend Bewegung unbedingt zur gesunden Entwicklung von Kindern dazu. Deswegen dreht sich bei uns hier alles um Bewegungsförderung und die Frage, wie ihr spielerisch mehr Aktion in den Alltag eurer Kinder einbauen könnt.

Bewegungsförderung für Babys, Kleinkinder und Kinder

Vorweg: Bewegung zu fördern bedeutet nicht Hochleistungssport zu betreiben. Ganz im Gegenteil – es geht darum, ganz normale Bewegungsabläufe in den Alltag zu integrieren. Das geht am besten im Team: Die Eltern sind die besten Vorbilder – das gilt nicht nur beim Essen, sondern auch in punkto Bewegung. Auch das Toben mit anderen Kindern gehört einfach dazu, egal ob auf dem Spielplatz, im Garten oder unterwegs. Gerade bei kleineren Kindern geschieht das automatisch, wenn man ihnen genug Raum dafür gibt und ihren natürlichen Bewegungsdrang im wahrsten Sinne des Wortes laufen lässt. Wir haben einige Tipps gesammelt, mit denen ihr das natürliche Bedürfnis nach Bewegung sanft fördern könnt.

Gemeinsam toben

Das gemeinsame Spielen und Herumsausen ist nicht nur wichtig, um genug Bewegung zu bekommen, sondern auch wichtig für die Sozialkompetenz. Bei Kleinkindern sollte das immer unter Aufsicht und in einer sicheren Umgebung sein.

Bewegung spielerisch einbauen

Beim Spaziergang im Wald, im Park oder auf der Wiese gibt es wunderbare Möglichkeiten, aktiv zu sein – auch schon für die Kleinen! Balancieren, hüpfen, auf einem Bein stehen, unter etwas hindurchkrabbeln – solche kleinen, beiläufigen Bewegungsabläufe schulen die Motorik.

Laufen statt Autofahrt

Geht mit eurem Nachwuchs möglichst viel zu Fuß. Auch Kleinkinder sind da schon gerne mit dabei. Den Kinderwagen könnt ihr trotzdem mitnehmen, aber ermuntert die Kids doch mal, ihn auch mal nicht zu benutzen. Vielleicht wollen den Buggy ja auch gerne mal selbst schieben – probiert es aus! Auch Laufräder sind prima, um Balance zu üben. Die kleinen Versionen sind bereits ab 2 Jahren geeignet. Zudem lernen Kindern, die bereits Laufrad gefahren sind, erfahrungsgemäß meist problemlos das Radfahren.

Ein eigener Abenteuerspielplatz

Das Wetter spielt nicht mit? Kreiert einfach euren eigenen Spielplatz! Das geht ganz easy mit Matten, Decken, Tüchern und was ihr noch so zur Hand habt. Damit könnt ihr Aktivzonen im Wohnzimmer oder Kinderzimmer gestalten, die ihr ganz nach Lust und Laune bespielen könnt.

Die Musik macht’s

Noch so ein Klassiker: Kinderdisco. Einfach Playlist anlegen und los geht’s. Egal ob ihr lieber schmissige Kinderlieder mögt oder den ein oder anderen Chart-Hit in eure Liste aufnehmt – es wird garantiert lustig für alle.

Sport-Power in der Kita

Auch in der Kita gibt es oftmals Bewegungsangebote, manche Kitas haben sogar eigene Turnräume. Kita-Bewegung zuhause könnt ihr euch aber auch organisieren, zum Beispiel über die tollen Videos, die der Berliner Basketball-Profiverein Alba Berlin im Frühjahr 2020 im ersten Corona-Lockdown gestartet hat. Sie sind bei YouTube anrufbar und enthalten nicht nur Bewegungsangebote sondern auch eine Menge feiner Spielideen.

Turnstunden für die Kleinen

Schaut euch doch mal bei das Programm eures örtlichen Turnvereins an. Bestimmt gibt es dort eine Mini-Gruppe oder Kinderturnen. Auch private Anbieter sind eine Option. Egal ob Turnen, Tanzen oder Toben: Hauptsache Bewegung. Bereits Zweijährige sind in Begleitung der Eltern dort schon gut aufgehoben.

Rausgehen, egal bei welchem Wetter

Unser ultimativer Tipp: Raus an die frische Luft – auch  es mal nicht strahlend schön ist. Denn das Tageslicht ist nicht nur gut fürs allgemeine Wohlbefinden – auch das Stichwort Vitamin D solltet ihr nicht aus den Augen lassen: Zwischen April und Oktober füllen wir nämlich unsere Speicher für dieses so wichtige Vitamin. Und um es zu produzieren, benötigen wir UV-Licht – das bekommen wir übrigens auch ab, wenn die Sonne nicht scheint.

Jetzt habt ihr also eine ganze Reihe von Tipps gesehen, die euren Kindern und auch euch gut tun – welche davon habt ihr schon umsetzt? Los geht’s!

 

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