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Das mag ich nicht! 6 Tipps bei kritischen kleinen Essern

Veröffentlicht am 13. Juli 2017
Erdbeeren fĂŒr Kleinkinder

Igitt! Mag ich nicht! Das ist BÄH!

Kennt ihr diese Reaktionen von kleinen Kindern am Tisch? Wir auch! Nicht immer mögen die lieben Kleinen nĂ€mlich das essen, was man ihnen gerade so liebevoll zubereitet hat. Ausgewogen und gesund versteht sich. Und was will der Nachwuchs? Nudeln mit Butter. Oder Pommes. Oder SĂŒĂŸes.

Was kann man in solchen Situationen tun? Zu allererst einmal: gelassen bleiben. Kinder nehmen sich das, was sie brauchen. Und sie werden es sich nehmen, wenn sie hungrig sind. Kein Kind verhungert am gedeckten Esstisch. Unsere ErnÀhrungsexperten haben noch ein paar weiter praktische Tipps, wie man Kleinkindern ihr Essen schmackhaft machen kann.

6 Tipps zum entspannten Umgang mit mÀkeligen Essern

Kreativ sein:

Es ist ein Fakt – Kinder lieben SĂŒĂŸes, alleine schon, weil das genetisch so vorprogammiert ist. Doch auch Obst und GemĂŒse lassen sich mit ein paar Tricks wunderbar in die Alltagskost integrieren. Beispielsweise, in dem es hĂŒbsch auf dem Teller drapiert oder auf Spieße gesteckt wird. So werden Apfel, Mandarine, Traube, Banane und Co plötzlich unglaublich interessant. Auch GemĂŒse  lĂ€sst sich oftmals sehr einfach ins Essen „hineinschummeln“: PĂŒriert wird es beispielsweise zur Soße fĂŒr Gnocchi oder Pasta sowie zur FĂŒllung in Hackfleisch-BĂ€llchen oder Teigtaschen. Karotten, Zucchini oder Pastinaken kann man mit dem SparschĂ€ler oder einem Spiralschneider zu „Spaghetti“ schneiden, kurz blanchieren und unter die normalen Nudeln mischen.

Gutes Öl verwenden:

Auch die klassischen Nudeln „mit ohne Soße“ haben durchaus einen NĂ€hrwert – am besten fĂŒgt man hochwertiges Rapsöl oder Olivenöl zu

Nach Farben kochen:

Kinder lieben farbenfrohe Teller. GrĂŒne Sauce beispielsweise entsteht aus Erben oder Lauch, rot ist die klassische Tomatensauce, die man eventuell noch mit roten Linsen aufpeppen kann.

Essen soll Spaß machen:

Gerade Kleinkinder entdecken ihr Essen oftmals spielerisch. Daher ist Fingerfood immer eine gute Idee. GemĂŒse wie Karotten oder Kohlrabi kann man auch als Rohkost oder halbgegarte Kost anbieten. Auch GemĂŒse- oder Falafel-Taler als fleischlose „Pflanzerl“ sind Alternativen, die man in die Hand nehmen kann und die vielen Kindern gut schmecken.

Mitmachen lassen:

Den kleinen Prinzessinnen und Prinzen kann man auf ganz einfache Art und Weise Lust aufs Essen machen, NÀmlich indem man sie in die Zubereitung und das Kochen einbindet, sie mithelfen lÀsst und wÀhrend des Kochens probieren lÀsst. Das schafft eine Verbindung zum Essen und zu den Lebensmitteln, die sich auch auf das Essverhalten positiv auswirken kann.

Vorbild sein:

Das ist einer der wichtigsten Tipps ĂŒberhaupt. Denn Kinder schauen sich ihr Essverhalten von den Eltern ab. Also sollten auch diese ausgewogen essen und ihren Kindern damit zeigen: Das tut auch dir gut.

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