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Zum Frühstück oder zwischendurch: Müsli für Kleinkinder selber machen

Eine Schale Müsli mit Obst

Ein Müsli ist ein hervorragender Start in den Tag für Große und Kleine. Auch für dein Baby oder Kleinkind ist ein Frühstück mit Müsli eine optimale Wahl. Und es ist schnell gezaubert und unglaublich vielseitig und leicht zu variieren. So macht Frühstück Spaß!

Eine ideale Basis fürs Müsli sind Haferflocken. Nimm zu Beginn die zarten und wenn dein Kind sich daran gewöhnt und Gefallen gefunden hat, kannst du auf die kernigeren Varianten umsteigen. Auch Dinkelflocken oder Dreikornflocken eignen sich gut. Die Flocken rührst du am besten in (Kuh)-Milch oder Joghurt ein. Auch Kindermilch kannst mal testen – du kannst sie wie „normale“ Milch auch zum Mixen mit anderen Zutaten verwenden.

Schnell gezaubert für einen guten Start in den Tag

Eine tolle Sache sind auch die so genannten Overnight Oats: Dabei werden die Haferflocken (oder klassisch: die Hafergrütze) bereits am Vorabend eingeweicht und über Nacht stehen gelassen. Leicht erwärmt schmeckt der Brei dann nicht nur hervorragend, sondern ist auch leichter bekömmlich. Das erleichtert den Start und die Eingewöhnung.

Auch Cerealien wie Cornflakes könnt ihr mal versuchen, allerdings solltet ihr dabei darauf achten, dass sie ungesüßt sind. Spezielle Kindermüslis sind genau auf die Bedürfnisse von Kleinkindern zugeschnitten – ihr findet sie im Regal bei den Kinderlebensmitteln.

Wenn ihr die Basis habt, dann kommt noch das Topping! (Ihr könnt aber natürlich gerne die Flocken und Müslimischungen auch pur geben). Hier einige Ideen:

Mit diesen Zutaten wird euer Müsli richtig lecker

  • Leinsamen – sparsam einsetzen und darauf achten, dass sie geschrotet sind
  • Kokosflocken und Bananenchips – etwas zerkleinert sowie nicht gezuckert und geschwefelt)
  • Frische Früchte der Saison: Beeren, Birne, Apfel (kleingeschnitten oder anfangs auch geraspelt), Karotte (geraspelt), Bananen, eine in Stücke geschnittene Feige …
  • Trockenfrüchte: Datteln und Aprikosen (in kleine Stücke geschnitten und wenig/nicht geschwefelt oder gezuckert).

Achtung: Ganze Nüsse solltet ihr bis zu einem Alter von 3 bis 4 Jahren vermeiden. Auch die so genannten Superfoods wie Chia oder Gojibeeren sind nicht empfehlenswert. Muss aber auch gar nicht sein – Leinsamen beispielsweise sind quasi das einheimische Pendant zu Chia. Und für Babys unter einem Jahr ist Honig im Müsli tabu. Generell solltet ihr zusätzlichen Zucker ohnehin am besten weglassen. Das gilt auch für angeblich „gesunde“ Süßungs-Varianten wie Ahornsirup oder Agavendicksaft. In Früchten ist genug natürliche Süße, also lieber noch ein Stückchen mehr Obst drauflegen 🙂

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