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So bereitest du einen Milch-Getreide-Brei zu

Milch-Getreide-Brei

Wenn dein Baby bereits an den Mittagsbrei gewöhnt ist, wird es nach etwa einem Monat Zeit für den zweiten Brei. Den gibt es abends als Kombination von Milch und Getreide – daher die Bezeichnung Milch-Getreide-Brei.


GRUNDREZEPT für einen Milch-Getreide-Brei
2 gehäufte EL Getreide (= 20 g) plus 200 ml erhitzte Milch + 2 EL Saft oder Obstpüree


Um den Brei schonend einzuführen kannst du folgendermaßen vorgehen:

Vom 1. bis zum 3. Tag gibt es Getreideflocken, die du mit erhitztem und wieder abgekühltem Wasser anrührst. Dazu eine halbe Portion Saft oder Fruchtpüree.

Vom 4. bis zum 6. Tag rührst du die Flocken dann mit Vollmilch an (3,5 Prozent Fett, erhitzt und auf Esstemperatur abgekühlt) und gibst ebenfalls eine halbe Portion Saft oder Obstmus dazu.

Ab dem 7. Tag gibt es weiterhin Milch und Getreide plus eine volle Portion Saft/Obstpüree.

Bitte den Brei nicht zusätzlich süßen! Vor allem nicht mit Honig (der ist für Babys unter 1 Jahr tabu)

Tipp: Ideal sind Zutaten in Bio-Qualität. Auch fertige Fruchtpürees für Babys und Kleinkinder sind auf Umweltbelastungen wie beispielsweise Pestizide getestet und unterliegen strengen Richtlinien.

Welche Milch nehme ich?

Empfehlenswert für den Milch-Getreide-Brei ist (Kuh)-Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett. Du kannst auch Milch mit 1,5 Prozent Fett wählen und diese mit einem TL Rapsöl etwas reichhaltiger machen. Auch auf H-Milch kannst du zurückgreifen.

Und welches Getreide?

Zu Beginn ist ein Instant-Vollkorngetreide optimal. Denn Vollkorn sättigt mehr und enthält mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe als Weißmehlprodukte. Welche Getreidesorte ihr nehmt, ist zweirangig, von Hirse über Dinkel bis Mehrkorn kannst du gerne testen, was deinem Baby am besten schmeckt. Am besten du variierst und gestaltet die Breimahlzeiten damit möglichst abwechslungsreich. Wenn dein Baby älter ist, kannst du auf zarte Haferflocken oder feinen Grieß umsteigen.

Wichtig: Glutenfreie Breie schützen nicht vor Zöliakie beziehungsweise Glutenunverträglichkeit. Ganz im Gegenteil ist es sehr ratsam, dass euer Speiseplan auch glutenhaltige Lebensmittel umfasst.

Und was ist mit dem Saft und dem Fruchtpüree?

Je nach Saison eignen sich Apfel, Birne, Banane, Pfirsich oder Nektarine (diese ist sehr Vitamin C-reich). Orangensaft ist weniger empfehlenswert, da er zu viel Fruchtsäure enthält. Ob das nun Saft (achtet darauf, dass es 100-prozentiger Saft ist und kein mit zusätzlichem Zucker angereichertes Produkt) oder Fruchtpüree ist zweitrangig. Das Obstmus könnt ihr selbst zubereiten oder ihr greift auf fertige Herstellerprodukte aus dem Glas oder dem Quetschbeutel zurück.

Kann ich parallel noch weiterstillen?

Unbedingt! Stillen ist das Beste für dein Baby und auch parallel zur Beikost könnt ihr ganz normal weiterstillen. Dann kannst du den Milch-Getreide-Brei auch als Getreide-Obst-Brei nur mit Wasser zubereiten. Dazu nimmst du eine halbe bis ganze Portion (90 g gekochtes Wasser + 2 EL Getreidefleocken + 100 g frisches, zerdrücktes oder püriertes Obst + 1 TL Rapsöl). Der Brei wird dann durch die Muttermilch ergänzt.

MEHR WISSEN

Eine Übersicht zum Thema Brei mit allen wichtigen Phasen und Tipps findest du in unserem Beikostplan und der dazugehörigen Infografik.

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