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Warum der Apfel ein Top-Lebensmittel ist

Veröffentlicht am 7. September 2023
Roter Apfel in einer Hand

Foto Priscilla Du Preez | Unsplash

Herbstzeit ist Apfelzeit! Daher wollen wir uns heute mal mit unserem Lieblingsobst beschĂ€ftigen und zusammenfassen, was den Apfel so wertvoll macht. Das Tolle fĂŒr euch als Kleinkindeltern ist ja, dass Äpfel bei Kindern normalerweise recht beliebt sind. Kein Wunder, denn die sĂ€uerliche SĂŒĂŸe der knackigen FrĂŒchte schmeckt einfach gut. Außerdem ist der Apfel ein wunderbar wandelbares Lebensmittel. Er schmeckt roh und pur genauso wie als Kompott, als Bratapfel oder im Kuchen.

Warum sind Äpfel so gesund?

Äpfel sind so gesund, weil sie eine ganze Reihe an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundĂ€ren Pflanzenstoffen enthalten. Gerade letztere rĂŒcken immer mehr in den Fokus, weil sie vom Stoffwechsel bis hin zur Verdauung und dem Immunsystem im Körper sehr viel Gutes bewirken. Und gerade Äpfel enthalten viel davon. Am besten die Schale immer mitessen (gut gewaschen, versteht sich), denn direkt dort stecken besonders viele der gesunden Pflanzenstoffe.

Welche Apfelsorte sollte ich essen?

Das hĂ€ngt natĂŒrlich von euren persönlichen Vorlieben ab. Kinder mögen gerne die knackig-sĂŒĂŸen und leuchtenden Exemplare. Geht man vom Aspekt Gesundheit aus, solltet ihr öfter zu den alten Apfelsorten wie Boskop, Idared, Berlepsch oder Cox Orange greifen. Diese enthalten nĂ€mlich besonders viele sekundĂ€re Pflanzenstoffe. In den neuen Sorten werden nĂ€mlich genau diese Stoffe gerne herausgezĂŒchtet, weil sie die Äpfel sĂ€uerlicher machen und dunkler fĂ€rben. Also, keine Angst vor nicht ganz so „schönen“ Äpfeln – die sind mitunter sogar gesĂŒnder.

Geht auch Apfelsaft?

Wenn damit gemeint ist, das Gute des Apfels einfach in Saftform zu sich zu nehmen, dann ein klares Nein. Denn dadurch, dass im Saft Äpfel in sehr konzentrierter Form stecken, ist der Zuckergehalt sehr hoch. Zudem gehen durch die flĂŒssige Form die guten Faserstoffe der Pflanze verloren, durch die man auch satt wird.

Zur Veranschanschaulichung: In einem Liter Apfelsaft stecken fast 1,5 Kilo Äpfel. Und mehr als 100 g Zucker – das sind ĂŒber 20 WĂŒrfel! Daher gilt: Apfelsaft darf es gerne auch mal sein, aber am besten als Schorle gemixt mit Wasser im VerhĂ€ltnis 1:3.

Rezepte und Ideen rund um den Apfel

Wir haben ja bereits festgestellt, dass Äpfel wahnsinnig vielfĂ€ltig zubereitet werden können. Hier haben wir einige Ideen gesammelt, wie ihr das leckere Obst auf den Tisch bringen könnt.

FRÜHSTÜCK Nichts geht einfacher: Haferflocken, geriebener Apfel und etwas Milch, Getreidedrink oder Joghurt – fertig ist die absoluter Power-Mahlzeit zum Start in den Tag. Auch geriebene NĂŒsse passen super rein.

Das Ganze könnt ihr auch prima am Vortag zubereiten und ĂŒber Nacht im KĂŒhlschrank ziehen lassen. Werft mal einen Blick in unseren Beitrag zum Thema Oatmeal! Und wenn ihr es doch noch etwas sĂŒĂŸer habt mögt: ein kleiner Klecks Honig oder anderes SĂŒĂŸungsmittel ist natĂŒrlich immer drin.

HAUPTMAHLZEIT Reibekuchen mit Apfelmus: Das erinnert uns doch direkt an unsere eigene Kindheit! Dazu reibt ihr Kartoffeln (es darf gerne auch noch GemĂŒse drunter wie Karotten oder Zucchini) und vermengt sie mit etwas (Vollkorn)Mehl und verquirlten Eiern (2 Eier auf 1 Kilo Kartoffeln). Kleine KĂŒchlein formen und in etwas Öl ausbacken.

FĂŒr das Apfelmus Äpfel (ideal sind eher sĂ€uerliche Sorten wie Boskop oder Cox Orange) mit Zitrone und Vanillemark (wenn ihr mögt) im Topf mit etwas FlĂŒssigkeit (Apfelsaft oder Wasser oder beides gemischt) dĂŒnsten. Ja nach Vorlieben mehr oder weniger pĂŒrieren (Tipp: PĂŒriert einen Teil der Äpfel und gebt das PĂŒree dann zu den ĂŒbrigen Äpfeln, dann hat das Mus noch ein bisschen mehr „mit drin“)

STATT KUCHEN Jedes Jahr im Herbst freuen sich unsere Kinder wie Bolle, dass jetzt wieder die Bratapfelzeit beginnt. Und das Allerbeste ist: Die sind so einfach zu machen und schmecken einfach himmlisch gut. FĂŒr unser allerliebstes Rezept nehmt ihr Äpfel (auch hier gerne eher die etwas festeren Sorten, die mehligen wĂŒrden zu matschig werden) und stecht das GehĂ€use aus.

Dann fĂŒllt ihr sie mit MandelblĂ€ttchen (und Rosinen, wer mag) und gebt sie in einer Auflaufform – die Schale bleibt dran – in den Ofen. Etwas Apfelsaft oder anderen Saft angießen, damit die Äpfel im Sud schön weich werden. Bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen, bis die Äpfel anfangen, ein wenig schrumpelig zu werden. Dann sind sie perfekt!

Dazu passt am besten Vanillesauce (wir nehmen tatsĂ€chlich gerne eine fertige, ihr könnt sie aber auch selbst machen und damit das Zucker-Thema entschĂ€rfen) oder auch eine Kugel Vanilleeis. Und Sahne natĂŒrlich auch.

SNACK Äpfel haben leider das „Problem“, dass sie schnell braun werden, sobald sie aufgeschnitten sind. Das mögen Kinder dann ganz und gar nicht. Also fĂŒr die Unterwegs-Box am besten einen Apfel am StĂŒck mitnehmen samt Messer und dann frisch aufschneiden.

Toll ist auch geriebener oder klein geschnittener Apfel im Quark oder Joghurt – gerne auch in der herzhaften Variante mit etwas Salz und Currypulver gewĂŒrzt. Schmeckt super als Brotaufstrich oder als FĂŒllung in Pfannkuchen oder Wraps.

SMOOTHIE Auch in einen Smoothie passen Äpfel prima rein. Am besten mischt ihr dabei Obst und GemĂŒse im VerhĂ€ltnis 50:50 (Thema Zucker gilt hier nĂ€mlich auch – ein reiner Obst-Smoothie ist sehr sĂŒĂŸ). Am besten frisch zubereiten und gleich verzehren! Rezepte und weitere Infos zum Thema Smoothie findet ihr in diesem Beitrag.

Noch mehr Inspo? Gibt’s natĂŒrlich hier bei uns

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